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Politik lebt vom persönlichen Austausch und davon, dass die Anliegen der Menschen vor Ort auch dort ankommen, wo wichtige Entscheidungen getroffen werden. Genau deshalb waren wir am Samstag, den 17. Oktober 2026, mit unserem Delegierten bei der Landesdelegiertenversammlung der FREIEN WÄHLER Bayern in Günzburg vertreten.
Neben spannenden Gesprächen, politischen Diskussionen und wichtigen Beschlüssen ging es für uns vor allem um eine Frage: Wie können wir die Herausforderungen in unserem Landkreis auf Landesebene ansprechen und gemeinsam Verbesserungen erreichen?
Einstimmige Zustimmung zu den Resolutionen
Ein wichtiger Teil der Landesversammlung war die Beratung und Verabschiedung verschiedener Resolutionen.
Wir als FREIE WÄHLER Main-Spessart haben diesen einstimmig zugestimmt. Und das aus gutem Grund: Viele der angesprochenen Themen betreffen auch unsere Städte, Märkte und Gemeinden ganz unmittelbar.
Ob die finanzielle Situation unserer Kommunen, die zunehmende Bürokratie oder die Herausforderungen für unsere heimischen Betriebe und Vereine: Es gibt viele Bereiche, in denen wir uns Verbesserungen wünschen.
Der direkte Draht nach München ist uns wichtig
Besonders wertvoll waren für uns die persönlichen Gespräche mit Vertretern der Landespartei und der Landtagsfraktion.Denn eines ist klar: Nicht jedes Problem, das uns im Landkreis beschäftigt, lässt sich auch direkt vor Ort lösen. Oft braucht es dafür Entscheidungen im Bayerischen Landtag, Änderungen an gesetzlichen Vorgaben oder eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen.
Genau deshalb ist der enge Kontakt zur Landespolitik für uns so wichtig.
Wir können Probleme direkt ansprechen, Erfahrungen aus der kommunalpolitischen Praxis weitergeben und gemeinsam überlegen, welche Veränderungen notwendig sind. Dabei geht es nicht darum, einfach nur Forderungen nach München zu schicken. Viel wichtiger ist es, im persönlichen Gespräch zu erklären, wo es hakt, welche Auswirkungen bestimmte Vorgaben haben und was tatsächlich helfen würde.
Denn nur wenn die Verantwortlichen in München wissen, wo vor Ort der Schuh drückt, können sie die Voraussetzungen schaffen, damit sich etwas verbessert.
Hubert Aiwanger: „Ein Glück, dass es die FREIEN WÄHLER gibt!“
Ein weiterer Höhepunkt der Landesversammlung war die Grundsatzrede unseres Landes- und Bundesvorsitzenden Hubert Aiwanger.
Unter dem Motto „Ein Glück, dass es die FREIEN WÄHLER gibt!“ machte er deutlich, welche Themen aus seiner Sicht für die Zukunft Bayerns besonders wichtig sind.
Dabei ging es nicht nur um die große Politik, sondern um viele Dinge, die uns auch im Alltag begegnen.
Unsere Kommunen brauchen mehr finanziellen Spielraum
Ein Thema, das uns besonders beschäftigt, ist die finanzielle Situation unserer Städte, Märkte und Gemeinden. Immer mehr Aufgaben werden von Bund und Land auf die kommunale Ebene übertragen. Gleichzeitig steigen die Kosten, während die finanziellen Möglichkeiten vielerorts begrenzt sind. Hubert Aiwanger machte deutlich, dass diese Entwicklung nicht dauerhaft so weitergehen könne. Denn unsere Kommunen müssen auch künftig in Schulen, Straßen, Infrastruktur und öffentliche Einrichtungen investieren können.
Wer den Kommunen neue Aufgaben überträgt, muss auch dafür sorgen, dass diese finanziert werden können.
Gerade für einen ländlich geprägten Landkreis wie Main-Spessart ist das von großer Bedeutung. Schließlich wollen wir, dass unsere Gemeinden auch in Zukunft lebenswert bleiben und sich weiterentwickeln können.
Unsere Wirtschaft und das Handwerk stärken
Auch die wirtschaftliche Entwicklung spielte in der Rede eine große Rolle. Ob Handwerksbetrieb, mittelständisches Unternehmen, Gastronomie oder Landwirtschaft: Sie alle sind wichtige Bestandteile unserer Region. Doch steigende Kosten, Fachkräftemangel und immer neue bürokratische Vorgaben machen vielen Betrieben das Leben schwer. Aiwanger forderte deshalb bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen und weniger unnötige Vorschriften. Gleichzeitig müsse Bayern bei Zukunftstechnologien wie künstlicher Intelligenz, Automatisierung und Robotik weiter vorangehen. Denn neue Technologien bieten auch für unsere heimischen Unternehmen Chancen, wettbewerbsfähig zu bleiben und Arbeitsplätze zu sichern.
Weniger Bürokratie, mehr Eigenverantwortung
Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, wie viel der Staat den Menschen eigentlich vorschreiben sollte. Aiwanger sprach sich für mehr Eigenverantwortung und weniger staatliche Bevormundung aus. Dabei kritisierte er unter anderem zusätzliche Vorgaben durch die EU-Verpackungsverordnung und die Diskussion über eine Zuckersteuer. Auch die Abschaffung der Erbschaftsteuer, bessere Bedingungen für Wohneigentum und der Erhalt von Minijobs gehörten zu seinen Forderungen. Seine Botschaft: Der Staat soll dort unterstützen, wo Hilfe gebraucht wird, den Menschen aber auch genügend Freiraum für eigene Entscheidungen lassen.
Ohne Ehrenamt läuft vieles nicht
Ein Thema, das gerade bei uns in der Region eine große Rolle spielt, ist das Ehrenamt. Unsere Feuerwehren, Sportvereine, Musikvereine und zahlreichen weiteren Organisationen leisten jeden Tag wertvolle Arbeit. Sie organisieren Veranstaltungen, fördern die Gemeinschaft und sorgen dafür, dass unsere Dörfer und Städte lebendig bleiben. Hubert Aiwanger betonte deshalb, wie wichtig es sei, das Ehrenamt zu unterstützen und von unnötigen Belastungen zu befreien. Unter anderem sprach er sich für steuerliche Erleichterungen für Vereine von besonderem öffentlichen Interesse aus, beispielsweise bei Einnahmen aus Feuerwehrfesten oder Vereinsjubiläen.
Denn wer sich in seiner Freizeit für andere engagiert, verdient Unterstützung statt zusätzlicher Bürokratie.
Arbeit und Leistung müssen sich lohnen
Auch die Themen Arbeit, Ausbildung und Rente kamen zur Sprache. Aiwanger betonte, dass Menschen, die arbeiten, Verantwortung übernehmen oder einen Betrieb führen, am Ende auch finanziell davon profitieren müssten. Er sprach sich für flexiblere Arbeitszeiten und bessere Perspektiven für BeschÍ ftigte und Unternehmen aus. In der Rentenpolitik stellte er sich gegen eine immer weitere Verschiebung des Renteneintrittsalters. Wer bereits 45 Jahre gearbeitet habe, müsse sich nach seiner Auffassung auf eine verdiente Rente verlassen können.
Viele Gespräche und neue Impulse für unsere Arbeit
Für uns war der Landesparteitag aber weit mehr als eine Veranstaltung mit Reden und Abstimmungen. Gerade die Gespräche am Rande der Versammlung waren besonders interessant. Hier konnten wir uns mit anderen Delegierten austauschen, Erfahrungen vergleichen und Kontakte zur Landespolitik pflegen. Dabei zeigt sich immer wieder, dass viele Herausforderungen nicht nur einzelne Gemeinden oder Landkreise betreffen. Umso wichtiger ist es, sich zu vernetzen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Wir nehmen aus Günzburg viele Eindrücke, Anregungen und vor allem die Bestätigung mit, dass der direkte Austausch zwischen Kommunalpolitik und Landespolitik unverzichtbar ist.
Unser Fazit: Dranbleiben und gemeinsam etwas bewegen!
Die Landesversammlung hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, sich auch über die eigene Region hinaus politisch einzubringen. Wir wollen nicht nur über Probleme sprechen, sondern sie an den richtigen Stellen ansprechen und dazu beitragen, dass sich tatsächlich etwas verändert. Dabei hilft uns der direkte Kontakt zur Landespartei und zur Landtagsfraktion. Denn dort können die politischen und rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, die unsere Kommunen für ihre tägliche Arbeit brauchen.
Unser Ziel bleibt klar: Wir setzen uns für die Interessen unserer Heimat ein und wollen gemeinsam etwas bewegen!