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Pressemitteilung 04-03-2010

Marktheidenfeld

Die FW-Kreistagsfraktion ist zusammen mit Landrat Thomas Schiebel(Gemünden) der Einladung des Bildungszentrums für Pflegeberufe in Marktheidenfeld für eine Vor-Ort-Besichtigung der Räumlichkeiten gefolgt. Fraktionsvorsitzender Heinz Nätscher(Urspringen) erklärte zu Beginn, dass sich die Fraktion schon im Vorfeld des Besuchs Gedanken zu einer Verbesserung der derzeitigen Raumsituation am Bildungszentrum gemacht habe. Rektor Dreikorn beschrieb den derzeitigen Zustand als angespannt und verwies vor allem auf die starke Lärmbelastung durch die im Gebäude integrierten Realschulklassen. Konzentrierte Büroarbeit oder die Abhaltung der mündlichen theoretischen Prüfung wären unter diesen Umständen nur eingeschränkt möglich. Außerdem werde es in den nächsten Jahren durch die qualitativ hochwertige Ausrichtung des Bildungszentrums einen steigenden Raumbedarf und mehr Klassen und Fortbildungsseminare geben.

Landrat Schiebel versicherte während des anschließenden Rundgangs durch das Gebäude, hier weiterhin für rechtzeitige Informationen über die Fremdvergabe von Räumen an andere Schularten zu sorgen. „Im Moment befindet sich die Schullandschaft in Marktheidenfeld in einem Umstrukturierungsprozess. Dadurch sind Kompromisse und Übergangslösungen unumgänglich. Wir sind jedoch bemüht für jede Schule die passenden Lösungen zur Verfügung zu stellen“, so Schiebel.

Auch Heinz Nätscher verwies noch einmal auf die möglichen Synergieeffekte durch eine räumliche Annäherung an den Gesundheitspark Marktheidenfeld. „Was in der Vergangenheit gut funktioniert hat kann eine Option für die Zukunft sein“, sagte der Fraktionsvorsitzende. „Allerdings sollten die Ergebnisse des beauftragten Schulkonzepts zunächst abgewartet werden“, ergänzte die Marktheidenfelder Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder.

Eine kurzfristige Entspannung stellte Schiebel mit der Bereitstellung mobiler Klassenräume für die im selben Gebäude untergebrachten Realschüler in Aussicht.  Jedoch müsse die finanzielle Situation des Landkreises bei den derzeitigen Forderungen beachtet werden. „Wir müssen die Raumsituation mit einem nachhaltigen Konzept entspannen und nicht übermäßig viele Schulcontainer finanzieren, die in drei bis vier Jahren überflüssig werden“, so der Landrat weiter.

Die FW-Fraktion werde sich deshalb weiterhin geschlossen für eine Optimierung der Raumsituation für das Bildungszentrum einsetzen, um damit den hochwertigen Ausbildungsstandart am Standort Marktheidenfeld zu erhalten.