Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Seiteninhalt

Widerstand gegen schwarz-gelbe Bildungspolitik

Aiwanger: Mittelschulpläne der Staatsregierung sofort stoppen - "Maulkorberlass" aufheben

© knipseline / PIXELIO

Pressemitteilung vom 12.10.2009

Als "Weg ins Chaos" haben die Freien Wähler die Pläne der Staatsregierung bezeichnet, die Hauptschulen in Mittelschulen mit den Zweigen Soziales, Wirtschaft und Technik umzubauen. Die hierfür benötigten 300 bis 500 Schüler je Schulstandort bzw. Einzugsgebiet würden gerade in ländlichen Gebieten weite Schulwege mit hohen Transportkosten, eine Entfremdung der Schüler von ihren Heimatgemeinden, anonymen Massenbetrieb und organisatorisches Chaos nach sich ziehen. Sowohl in den Kommunen als auch in der Lehrerschaft wächst deshalb der Widerstand gegen diese Strukturreform. Schulleitern wird mittlerweile "von oben" untersagt, ihre berechtigte Kritik öffentlich kund zu tun.

FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger: "Die Staatsregierung muss ihre unausgegorenen Mittelschulpläne sofort stoppen. Sie ruiniert sonst die Hauptschulen. Es ist außerdem nicht hinnehmbar, dass Schulleiter einen Maulkorb verpasst bekommen, wenn sie vor Fehlentwicklungen warnen. Das erinnert an das Vorgehen der früheren Kultusministerin Hohlmeier gegen Schulleiter wie Herrn Schrägle, die das G8 kritisiert hatten und dann zwangsversetzt wurden. Es ist bestürzend, dass diese Zeiten in Bayern offensichtlich immer noch nicht vorbei sind. Wir werden den Widerstand der Vernünftigen gegen diesen bildungspolitischen Wahnsinn organisieren."

Als "interessante Entwicklung eines ehemaligen Teich-Trockenlegers" bezeichnen die FW die Aussagen des ehemaligen CSU-Wirtschaftministers und CSU-Parteivorsitzenden Erwin Huber, der die eigene Partei davor warnt, die Mittelschulreform weiter voran zu treiben, da die Bürgermeister Widerstand leisten würden. Die FW fordern den Erhalt kleiner wohnortnaher Hauptschulstandorte mit ausreichender Lehrerversorgung, um die Schüler innerhalb ihrer Klassenverbände möglichst individuell fördern zu können.