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3. Februar

Freie Wähler begrüßen Wiederbelebung der staatlichen Ernährungsberatung, kritisieren aber unzulängliche Personalausstattung

© RainerSturm / PIXELIO

Nachbesserungsbedarf bei der Ernährungsberatung.

Die FW-Landtagsfraktion begrüßt es, dass die CSU in Sachen Ernährungsberatung auf ihre Linie einschwenkt und zumindest ansatzweise der Versuch unternommen wird, den gesellschaftlichen Fehlentwicklungen in diesem Bereich entgegenzuwirken. "Es war ein großer Fehler der CSU, die staatliche Ernährungsberatung in Bayern überhaupt abzuschaffen", erklärt die agrarpolitische Sprecherin Ulrike Müller, MdL (Missen-Wilhams).

Hinsichtlich der bayernweit vorgesehenen 20 Stellen wirft Müller der Regierungspartei jedoch anhaltende Flickschusterei vor. Nach dem staatlichen Ausstieg im Jahr 2004 wurde die Ernährungsberatung weitgehend von den Landfrauen übernommen. "Wir mussten damals in die Bresche springen, mit viel Idealismus und ehrenamtlichem Engagement wurden Angebote geschaffen", so die Sprecherin. Heute stelle sich das Bild von Landkreis zu Landkreis verschieden dar. Während in manchen Regionen über die Landratsämter zusammen mit den Ernährungsfachfrauen Konzepte umgesetzt werden, geschehe andern Orts nicht sehr viel. Die Freien Wähler werden sich in diesen Prozess mit eigenen Konzepten einbringen. "Aufgrund unserer starken Verwurzelung in den Landkreisen und Gemeinden wissen wir, wo die aktiven Menschen sitzen. Es wäre ein unverzeihlicher Fehler, wenn der Staat auf diesen Ideenpool nicht zurückgreifen würde", so Müller weiter.

"Die angekündigten 20 Stellen sind ein Feigenblatt", ergänzt Hubert Aiwanger, FW-Fraktionsvorsitzender (Rottenburg). "Es muss in den Kindergärten und Schulen deutlich mehr passieren. Denn die Folgekosten einer unzulänglichen Ernährungsberatung sind enorm. Höchste Zeit, zu handeln".