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28. April

Freie Wähler: Schattenboxen um Managergehälter

SPD-Pläne zur Begrenzung von Abfindungen und Managergehältern:

Die FREIEN WÄHLER Bayern sehen die SPD-Pläne zur Begrenzung von Abfindungen und Gehältern bei Managern als reines Schattenboxen, das nicht nur am Ziel vorbeigeht, sondern von den durch die Privatisierung ehemaliger Staatsbetriebe von der SPD selbst mitverursachten Problemen ablenken soll.

In dem "krampfhaften Versuch der SPD, im Wettlauf um Themen mit der Linkspartei mithalten zu können" sieht der FW-Landesvorsitzende Hubert Aiwanger ein "bereits im Ansatz völlig untaugliches Mittel", um überzogene Managergehälter einzugrenzen. "Denn", so Aiwanger, "noch bevor solch ein Gesetz rechtskräftig verabschiedet ist, hätten Unternehmen und Manager garantiert Möglichkeiten zur Umgehung gefunden. Die SPD wäre besser beraten, wenn Sie endlich einsehen würde, dass das wirksamste Mittel gegen ausufernde Managerforderungen eine Stärkung von Kleinbetrieben und Mittelstand ist."

Die Freien Wähler fordern daher, dem bewährten Mix aus Kleinbetrieben und Mittelstand als Basis der deutschen Unternehmenslandschaft mehr Chancen zu lassen. Die Überführung von mit Volksvermögen aufgebauten Strukturen in die Hände von privatisierten neuen Großkonzernen, die man gegenwärtig bei der Deutschen Bahn mit massiver Unterstützung der SPD verfolgen kann, stellt dagegen keine überzeugende Alternative dar. "Dass Privatisierungen ehemals öffentlicher Einrichtungen oftmals nur zum Vorteil einzelner sind, beweist die Energiewirtschaft täglich aufs Neue: Kaum privatisiert, steigen die Managergehälter. Fehlender Wettbewerb und Stellenstreichungen schaffen die notwendigen Konzernprofite und die Rechnung zahlt die Allgemeinheit", kritisiert Aiwanger.

Leistung und Arbeit in Deutschland müssen sich für alle - vom einfachen Angestellten bis zum Top-Manager - wieder lohnen. Wir dürfen unter dem Vorwand, Auswüchse bekämpfen zu wollen, nicht immer mehr zu einer leistungs- und eigentumsfeindlichen Politik kommen. Die grundsätzliche FW-Forderung heißt daher: Statt sich in Promille-Diskussionen zu ereifern, muss dafür gesorgt werden, dass allen Menschen wieder deutlich mehr Netto vom Brutto im Geldbeutel bleibt. Aiwanger: "Die deutsche Steuergesetzgebung hat in der Vergangenheit zu viele Leistungsträger und Gutverdiener ins Ausland getrieben. Wir sollten diesen Trend nicht weiter fortsetzen und dabei noch zusätzliche Bürokratie aufbauen."