Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles




Maradies/Wonnemar

 

hier drücken

Marktheidenfelder.de


Bürgerforum

Bürgerforum Marktheidenfeld
Bürgerforum der Stadt Marktheidenfeld

Seiteninhalt

Mälzereigelände

Mälzereigelände - Innenstadtentwicklung

Planungen auf dem ehemaligen Mälzereigelände

 

Seit Anfang der 1990er Jahre stellten die Freien Wähler immer wieder Anträge, aktiv die Entwicklung der Brachfläche hinter dem Rathaus zu betreiben, die spätestens seit dem Abriss der Mälzerei im Jahr 1986 ein städtebauliches Problem darstellt. Klar war für uns auch, dass jeglicher Bebauung der Bau einer Tiefgarage vorausgehen muss.

 

Nach der Aufgabe des Supermarktes "Neukauf" gibt es in der gesamten Altstadt keine Möglichkeit mehr, den täglichen Bedarf an Lebensmitteln und anderen Gütern des allgemeinen Gebrauchs zu decken. Auf Dauer ein für die gesamte Innenstadt ein untragbarer Zustand - zum einen für die hier lebenden Bürger, aber auch höchst schädlich für die Einzelhandelsgeschäfte. Weitere Leerstände in der Mitteltorstraße und ein hoher Sanierungsbedarf der betroffenen Häuser warten ebenfalls auf eine gute Lösung.

 

Im Sommer 2005 gelang es, mit einem möglichen Investor und den angrenzenden privaten Eigentümern in Verhandlungen zu treten mit dem Ziel, in der Innenstadt einen qualitativ hochwertigen Vollsortimenter anzusiedeln, eine Tiefgarage zu errichten und gleichzeitig städtebauliche Verbesserungsmaßnahmen zu erzielen. Es zeigte sich dabei, dass dafür das bestehende Rathaus an der Luitpoldstraße aufgegeben werden muss.

Nachdem jedoch das Rathaus in drei verschiedenen Gebäuden beheimatet ist (Rathaus, Fränkisches Haus, Sitzungssaal Altes Rathaus), kritisieren die FW seit vielen Jahren, dass ein effizientes Arbeiten so gar nicht stattfinden kann. Auch dieses Problem kann so seine Lösung finden.

 

Durch den Gutachterausschuss beim Landratsamt wurde bereits im Jahr 2005 ein Wertgutachten für die städtischen Flächen in Auftrag gegeben. Ebenso wurde ein Raumprogramm für ein neues, vernünftiges Rathaus erstellt und von den vorgesetzten Behörden überprüft, ob die Größe der geplanten Räume verhältnismäßig ist.

 

Im Frühling 2006 zeichnete sich ab, dass der mögliche Investor die Bebauung und Vermarktung des gesamten Areals übernehmen könnte, nachdem auch die privaten Grundeigentümer Zustimmung zu dem Projekt signalisiert hatten.

 

Die Stadt Marktheidenfeld hat daraufhin ein Fachbüro mit der Vertretung ihrer Interessen beauftragt, um auf einen fairen Vertrag hinzuarbeiten. Die rechtliche Gestaltung eines solchen Vertrages ist schwierig und in diesem Ausmaß von Stadtverwaltung und Stadtrat allein nicht zu bewältigen.

Im Juni 2006 konnte der Stadtrat erstmals Planskizzen für das Gelände öffentlich diskutieren und beauftragte die Verwaltung, dieses Projekt voranzutreiben.

 

Im Dezember wurde eine Arbeitsgruppe "Rathaus" des Stadtrats zusammengestellt und erstmals wurden Planzeichnungen für die äußere Gestaltung des Rathauses vorgestellt. In der ersten Stadtratssitzung des Jahres 2007 wurden diese Pläne öffentlich gemacht.

 

Die Fraktion der Freien Wähler steht voll und ganz hinter dem Projekt "Innenstadtrevitalisierung". Wir sind sicher, dass davon die Bürger in jeder Weise profitieren und eine deutliche wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung in der Innenstadt damit ermöglicht wird. Das Entstehen neuer, qualitätsvoller Wohnungen in der Innenstadt wird darüber hinaus einen wichtigen Beitrag leisten.

 

Es ist keine einfache Aufgabe, auf einen gewünschten und an dieser Stelle dringend benötigten Supermarkt mit 1700 qm Verkaufsfläche ein Rathaus zu setzen, das auch städtebaulichen Ansprüchen genügt, das nötige Raumprogramm erfüllt und dazu noch möglichst preisgünstig ist. Genau das aber waren die Vorgaben des Stadtrats an den Planer.

 

Die Fraktion der Freien Wähler ist der Meinung, dass die ersten Vorschläge dazu in die richtige Richtung gehen und wartet mit Spannung auf die nun beginnende "Feinplanung".