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Kreistagsfraktion zum FLG Gemünden 22.05.15

Stellungnahme der FW-Kreisfraktion zur Schulsituation in Gemünden (FLG/MBW) in der Kreistagssitzung am 22. Mai 2015

Sehr geehrter Herr Landrat, liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Landkreis Main-Spessart ist Sachaufwandsträger für die staatlichen Schulen. Wir Kreisräte diskutieren seit Jahren in den Ausschüssen und im Kreistag, wann und in welchen Umfang unsere Schulen an den Standorten Karlstadt, Lohr, Gemünden, Marktheidenfeld und auch Arnstein saniert und/oder erweitert werden, um den Anforderungen der heutigen Lern- und Unterrichtsmethoden gerecht zu werden und die Schulen damit zukunftsfähig zu machen. Schulen sind, da sind wir uns alle einig, ein nicht wegzudiskutierender wichtiger Standortfaktor für Städte und Gemeinden. Gemünden hat eine staatliche RS und ein staatliches Gymnasium, das Friedrich-List-Gymnasium, welches zur Sanierung ansteht und wofür bereits mit der Regierung abgestimmte Pläne vorliegen. Die Fraktion der FW ist mehrheitlich davon überzeugt, dass diese Maßnahme nur am jetzigen Standort zukunftsfähig ist. Wenn die Machbarkeitsstudie aussagt, dass das Raumprogramm des FLG in das Gebäude des MBWs passt, dann ist das nur bedingt zutreffend. Erstens ist der Architekt bei der Machbarkeitsstudie von der Unterbringung von nur einem Gymnasium ausgegangen und nicht von zwei parallel geführten Gymnasien. Zweitens sind die meisten Klassenräume am MBW kleiner als der Normwert vorschreibt, Umbaumaßnahmen zur Erreichung der Barrierefreiheit, Umbaumaßnahmen auch von Umkleiden und Toiletten stünden an, dazu kämen die Transportkosten zur Schule bzw. täglicher Pendelverkehr zwischen den Sportstätten, Mietkosten usw. Stellt man die geplanten Investitionskosten für die Sanierung am jetzigen Standort denen bei einem Umzug ins MBW notwendigen Kosten gegenüber, mag fiktiv eine mögliche Ersparnis von 5 bis 10 Mio. Euro unter dem Strich stehen. Wir, die FW, sehen jedoch das Risiko, dass nicht alle Schüler in ein Gebäude mit umziehen oder sich dort anmelden, welches vorher oder noch eine reine Mädchenschule mit klösterlicher Umgebung war oder ist und sehen damit den Bestand des FLGs gefährdet. Und dann hätten wir nicht evtl.10 Mio. gespart, sondern 20 Mio. in den Sand gesetzt! Dieses Risiko können wir nicht eingehen! Wir FW lassen uns deshalb auch nicht vorwerfen, dass wir das Geld unserer Kreisbürger zum Fenster rauswerfen, wo es doch so dringend an anderer Stelle benötigt wird! Die Mehrheit der Fraktion wird der Beschlussempfehlung des Schulausschusses zu stimmen.